Samstag, 23. Mai 2020

Samstag 23.5.2020

Natürlich bin ich wieder mit Gedanken an meine Herrin aufgewacht. Aber bald hätte ich vergessen mich, wie vereinbart und befohlen, am Morgen bei ihr anzumelden, bereit für Aufgaben zu melden.

Einige Zeit später kam die erste Nachricht des Tages von meiner Herrin. Das ist jedes Mal einfach nur schön, wenn sie sich wieder bei mir meldet.

Weil ich heute fast vergessen hätte mich zu melden, werde ich nun versuchen Ideen für Strafen bzw. einen Strafkatalog zu entwickeln. Ich sehe das einfach als Aufgabe, um der Herrin Idee zu liefern, die sie nach belieben, Lust und Laune abwandeln, ergänzen und anwenden kann.

Wie vereinbart, habe ich mich abgemeldet, wie ich außer Haus ging. Den Käfig am Schwanz, wie es die Regeln wollen. Im Kaffeehaus habe ich auch wieder das Kontrollfoto gemacht. Ich liebe einfach das Gefühl, wenn diese Kontrolle immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird. Immer mehr spüre ich, wie ich mich der Kontrolle durch die Herrin Birgit so ganz hingebe. Dieses Gefühl im Kaffeehaus bei der Erledigung dieser Pflicht, war unfassbar intensiv. Ich habe der Herrin versucht zu kommunizieren, wie sehr ich die Rolle als ihr Diener liebe. Ich liebe sie, weil es mir einfach wichtig ist, ihren Wunsch, ihr Bedürfnis zu erfüllen, einen Mann kontrollieren zu können. Ich kann das gar nicht oft genug wiederholen. Mir ist ganz wichtig, dass es ihr gefällt, sie Spaß hat, es vielleicht auch geil ist und sie ihre Neigungen ausleben kann.

Mir fehlt noch eine Idee, wie ihr meinen Dank zeigen kann, dass sie die Kontrolle über mich übernommen hat. Ich möchte ihr eine Freude machen, die ihr gebührend zeigt, wie sehr ich es liebe von ihr kontrolliert und gesteuert zu werden.

Gerade habe ich einen Beitrag in Facebook gelesen, wo es um die totale Kontrolle des Subs gegangen ist. Essen, trinken, schlafen, Geld, Termine, Treffen, alles wird von der Herrin kontrolliert, bestimmt, freigegeben. Das hat arge Gefühle in mir ausgelöst. Eine starke Sehnsucht eine Herrin zu haben, der ich zu tiefst vertrauen und ihr daher gerne die volle Kontrolle über mein Leben gebe. Aber realistisch gesehen, werde ich das wohl nicht erleben.

Daher bin ich mit der virtuellen Kontrolle, die ich gerade erlebe sehr glücklich und zufrieden. Ich schreibe meiner Herrin Birgit meine Termine, wenn ich aufstehe und schlafen gehe, wenn ich weggehe, zum Einkaufen oder zum Kaffee. Sie weiß auch, wenn ich zur Massage mit Handentspannung gehe. Das vertraue ich ihr alles an. Somit weiß sie, was ich mache, kennt meinen Tagesablauf. Ich liebe das so.

Ich möchte sukzessive die Kontrolle abgeben, aber dazu muss viel Vertrauen da sein, eine Konstanz und auch eine reale Beziehung. Aber ich will das Gefühl, daher will ich es nun auch in dieser virtuellen Erziehung probieren.

Volle Ehrlichkeit und Offenheit über reale Sexkontakte gegenüber meiner virtuellen Herrin. Es ist damit semi-real, teils sehr real, die Herrschaft aber trotzdem virtuell.

Herrin Birgit und ich haben nun vereinbart, dass ich offen über meine realen Sexkontakte berichte. Wir werden einfach diesen Entwicklungsprozess beobachten und vielleicht gelingt es mir Stück für Stück immer mehr auch die Kontrolle über reale Sexkontakte abzugeben.

Ich habe in einem Inseratenportal ein spannendes Inserat gefunden. Eine junge Frau bietet Sextreffen gegen Geld an, das absurde daran ist, dass sie die Treffen im Keller eines Mehrparteienhaus macht. Das klingt so schräg, dass ich es mich reizt mir mit ihr so ein Treffen auszumachen. Herrin Birgit weiß darüber nun schon Bescheid.

Das Ganze ist viel mehr ein Trigger für meine Fantasien, als dass ich mir hier real wirklich etwas Besonderes erwarte. Das könnte sowieso auch ein ordinäres Fake sein und ich fahre zum Treffpunkt und dort passiert dann überhaupt nichts.

Nun beginnt aber der Trigger zu wirken, er löst Fantasien aus. So könnte meine Herrin Birgit vorab bestimmen, wie ich mich verhalten muss bzw was ich mir von dieser Frau beim Treffen wünschen muss.

Grundsätzlich würde die Frau, die ich treffe für einige Euro einen Handjob und/oder Blowjob machen. Aber aus gesundheitlichen Gründen möchte ich sowieso maximal nur einen Handjob.

Nun könnte beispielsweise aber Herrin Birgit entscheiden, dass ich nur vor dieser Frau wichsen darf und sie muss nur zusehen. Aber vielleicht fällt Herrin Birgit noch ein anderes Szenario ein?

Bei all diesen Gedankenspielen heute, zeigt sie wieder wie sehr eigentlich sexuelle Erregung und die so tollen, geilen, devoten Gefühlen getrennt sind. Sexuelle Erregung im Sinne einer Erektion ist heute meist recht weg entfernt. Nur meine devoten Gefühle sind omnipräsent. Sie dominieren meine heutigen Gedanken und Gefühle auf äußerst angenehme Art und Weise. Die devote Seite wird bei diesem Rollenspiel in Zusammenhang mit einer eventuellen "Regieanweisung" von Herrin Birgit massiv angesprochen. Sehr angenehm angesprochen, aber das führt nicht zu einem dauernd steifen Schwanz.

Sexuelle Erregung im äußersten Ausmaß im Kopf ist da, aber dem Körper ist es egal. Emotional ist es so auch sehr befriedigend und erfüllend.

Nach diesem Chat hat mir Herrin Birgit noch angekündigt, vielleicht heute in der Nacht noch spritzen zu dürfen. Solche Vorankündigungen haben auch einen besonderen Reiz. Wann ist es soweit? Darf ich wirklich spritzen? Überlegt sie es sich noch anders? Oder hat sie noch ganz was anderes mit mir vor? Muss ich zu einem Zeitpunkt spritzen, wenn ich eigentlich gar keine Lust dazu habe? Alle Varianten sind reizvoll und erregend.

Besonders schön fand ich heute auch eine Anmerkung von Herrin Birgit über ein Post von mir in einem Socialmedia. Ich sehe das als Zeichen für ihr Interesse an meinem Treiben dort und mir persönlich. Danke Herrin Birgit!

Später hat sich Herrin Birgit wieder gemeldet. Wir haben dann darüber geschrieben, wie wichtig uns Offenheit und Ehrlichkeit ist. So kann auch bei virtuellen Spielen viel Vertrauen aufgebaut werden.

Uns beiden ist Kontrolle und Macht wichtig. Aber eben von der jeweils anderen Seite, eine optimale Ergänzung. Ich liebe es, den Tag nach ihren Regeln, unter ihrer Kontrolle zu verbringen. Von mir aus kann Herrin Birgit gerne noch die Kontrolle verstärken (natürlich im vereinbarten Rahmen, zB dass die Arbeit tabu ist).

Aber es ist eben ein Entwicklungsprozess, ein Kennenlernen und Ausloten, was alles möglich ist. Es werden sich noch Aufgaben oder Regeln auf mich zu kommen, die schwierig für mich zu befolgen werden, bei manchen werde ich noch nicht bereit sein, mich zu unterwerfen.  Im Moment fühlt es sich aber gut an. Nicht nur durch diesen Blog ist meine Herrin gut informiert, wie es mir geht. Hier kann sie meine Gedanken, Gefühle und Bedenken mitverfolgen. In einem meiner Bücher habe ich geschrieben, "BDSM ist Kommunikation pur". Offene und ehrliche Kommunikation ist die Basis für geile und befriedigende Spiele.

Diese Offenheit und Ehrlichkeit ist uns beiden sehr wichtig und so wächst Vertrauen, so wird neuer Raum eröffnet für neue Fantasien, Spiele und Grenzverschiebungen. Manches, was ich mir bis jetzt noch nicht vorstellen kann, wird vielleicht in Zukunft möglich sein. Einiges werde ich aber weiterhin nicht wollen, wird weiterhin tabu bleiben oder an meine Grenzen gehen.

Für meine Herrin Birgit bin ich derzeit gleich gern keusch oder tabu. Als ich diesen Satz schrieb, kam zur Antwort von Herrin Birgit, "Ich sehe so gern wie du spritzt..... Mach!!!!".

Das braucht sie mir nicht nochmals befehlen. Es dauerte auch nicht lange und ich hatte eine steifen, die Lusttropfen standen bald an der Schwanzspitze. Ich habe die Herrin noch gefragt, wann ich spritzen darf. In solchen Momenten weiß ich nie, was mir lieber ist. Dass sie mir befiehlt abzubrechen und ich bleibe geil und unbefriedigt. Noch eine Stunde weiter wichsen zu müssen? Herrin Birgit entschied sich, für die Variante sofort spritzen zu müssen.


Mit diesem wieder einmal sehr befriedigenden Orgasmus ging der Tag zu Ende und ich meldete mich bei meiner Herrin ab. Davor habe ich ihr noch meine Tagespläne für den nächsten Tag geschrieben. Es ist schön mit Gedanken an sie zu erwachen und mit Gedanken an sie einzuschlafen.










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