Was bedeutet devot für mich?
Devot bedeutet, mich bewusst freiwillig und ohne Widerstand unterwürfig zu verhalten und meinen eigenen Willen unterzuordnen. Wenn ich spüre, dass meine Unterwürfigkeit von der Herrin geschätzt, geliebt und gewollt wird, dann ist das ein Höhepunkt der Gefühle, für mich sogar viel besser als der körperliche Orgasmus.
Hier habe ich früher schon einmal beschrieben, was ich unter dominant-devot verstehe.
Wenn ich das Gefühl bekomme, die Herrin hat Spaß am Spiel, sie hat Freude daran, dann ist es für mich einfach viel schöner.
Es gibt mir dann auch das Gefühl, es ist nicht nur eine "Eintagsfliege". Gerade bei diesen Online-Erziehungen habe ich es in den letzten Jahren oft erlebt, wie es geil begonnen hat, aber nach kurzer Zeit, oft nach wenigen Tagen, hat die Frau dann die Lust am Spiel verloren. Diese Erfahrungen machen es für mich auch schwierig mich emotional darauf einzulassen.
Mit Herrin Birgit habe ich im Moment aber das Gefühl, das könnte ein längere Online-Spiel-Beziehung werden. Sie scheint es zu mögen, wenn sie mich kontrollieren kann. Ihr gefallen die Regeln auch sehr gut, die wir gestern vereinbart haben. Die An-/Abmeldung bei ihr jeden Tag, natürlich die Kontrolle über meine Orgasmen, die Tagespläne, die sie möchte, das sind Bausteine, die für mich dieses angenehme Gefühl der Devotheit fördern. Das fördert auch das geliebte Gefühl von ihr abhängig zu sein. Ich weiß nie, wann sie wieder schreibt, wann wieder eine Aufgabe kommt.
Durch die vereinbarten Regeln, habe ich aber sowieso schon immer etwas für sie zu tun, muss immer wieder an sie denken.
So habe ich mich natürlich heute morgen schon bei ihr gemeldet. Eine kurze Zeit später kam von ihr ein "Guten Morgen" zurück. Diese kurzen Meldungen von ihr haben es aber immer wieder an sich. Sofort springt die Fantasie an, steigt in mir der Wunsch nach einer geilen Aufgabe hoch, die ich dann erwarte. Jedes Posteingangssignal erhöht die Spannung, ob nun eine geile Nachricht kommt.
Rational ist mir klar, sie ist viel beschäftigt, hat wenig Zeit, ich muss geduldig sein. Nur emotional ist der Wunsch, die Sehnsucht dominiert, gesteuert, kontrolliert zu sein sehr groß (ich werde mir nun immer sicherer, dass sie das auch so gerne hat, wie ich). Das Warten macht mir aber dann genau das klar, ich bin von ihr gesteuert, unterliege ihrem Willen und so ist auch das Warten ein geiler Baustein einer dominant-devoten Beziehung.
Es ist vielleicht mit einem Geburtstagsfest vergleichbar, man weiß man bekommt ein besonderes Geschenk, darf es aber noch nicht auspacken, man hat die berühmte Karotte vor der Nase, darf aber noch nicht weiter machen, das Geschenk auspacken.
In diesem Paket ist wieder etwas drinnen, das meine Devotheit, meine Freude an Kontrolle, an Fremdsteuerung der Erregung und Orgasmen, meine Zeigefreude befriedigen wird. Ich weiß aber nicht, was es tatsächlich sein wird, ob es nur ein Schüren der Vorfreude ist und dann aber nichts kommt. Aber auch das liebe ich, es ist eine Frustration, aber durch die geile Erwartung davor, wird diese Enttäuschung, der Frust, zu etwas Spannendem, Geilem. Es könnte aber auch etwas ganz Neues, Unbekanntes sein. Ein Art und Weise, wie ich mir einen Orgasmus verschaffen muss, der ganz besonderen Art. Nur genauso geil, ist dann der einfache Wichsbefehl, sich x-Mal bis knapp davor zu bringen und dann nicht spritzen zu dürfen oder einfach nur ein Schwanzfoto schicken zu dürfen. Das ist von der emotionalen Qualität fast ident.
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